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Die Bilder von Markus Krön zeigen die Kulturlandschaft des Alpenvorlandes.
Im ersten Eindruck fällt ein beinahe realistischer Zugang
auf, welcher die menschlichen Eingriffe in der Natur nicht nur
zeigt,
sondern oftmals zu einem prominenten Blickfang im macht.
Krön ist jedoch nicht an der Destruktion einer überlieferten
Heimatidylle interessiert. Er schafft eine ganz eigene und eigentümliche
Form einer spröden Vertrautheit, in die eine letztlich fast
mythische Sehnsucht eingewoben ist.
Den Bildern haftete neben dem Naturalismus in der
Landschaft und der Offensichtlichkeit der Konstruktion ein letztlich
sehr intimer
Blick an. Trotz der Nüchternheit und des kühlen Kolorits
schafft Krön eine über das Beobachten hinausgehende Ebene,
in der die Wesenszüge der Idylle immer wieder durchschimmern.
Der nunmehrige Großstadtmensch Krön, der im Alpenvorland
aufgewachsen ist, notiert aus der Gegenwart das früher Alltägliche,
das keiner Touristischer Verfälschung oder Behübschung
bedarf. Er führt assoziative Ebenen zusammen und zeigt damit
in seinen Bildern in all ihrer Gegenwärtigkeit die Sehnsucht
nach einem harmonischen Moment im Gegensätzlichen.
Mechthild Wiedrich, aus: „Allegorien der Realität“

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