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Die Idee hinter dieser Ausstellungsinstallation ist
eine zweifache:Projekt und Projektion; und das an zwei Orten: im
"Atelier" (Vorraum) und in der Galerie.
Objekte genauso wie Bilder, sind nicht immer dort,
wo man sie erwartet.
Die "Projketionshütte" ist ein kleiner
Raum, ein kleines transparentes Bühnenbild, der in der Mitte
des Ausstellungsraumes aufgebaut wird und wie ein Filter die Zuschauer
von der zu erwartenden Aktion trennt, vielleicht ... Ich nenne dieses
Objekt "Projektionshütte" (das ist ein Wortspiel
zwischen "Vorführraum" und (Jagd) Hütte - zwei
Orte, die sich ähneln: reduziert, versteckt, nach aussen hin
offen nur durch schmale (Seh)Schlitze). Die Hütte besteht aus
Zwischenwänden aus transparenten, orangen und bläulichen
Filmen, Brom - Gelatin Folien, die bei Filmdreharbeiten verwendet
werden.
Im "Vorraum" befinden sich Fotografien von
Personen (in einer Art casting), Skizzen von Bühnenbildern
mit Ideen für Farben und Beleuchtungen etc. ... alles Versatzstücke
zur Vorbereitung eines nicht vorhandenen Films.
Im Hauptraum der Galerie, an der Rückseite der
"Projektionshütte" befindet sich das Modell dazu.
Davor eine Inszenierung aus Projektionen: ein bläuliches Licht,
die Projektion - verursacht durch den Betrachter - einer Hand, die
ein Fresko auf eine Leinwand malt ... oder das Bildnis einer "gemalten
Landschaft". Und dann gibt es wieder schräg durch den
Raum ein anderes Bild: ein leuchtendes Fenster...
Ich benutze Brom-Gelatin Folie aber auch Bildnisse
selbst wie sich überlagernde Farbschichten (wie bei klassischen
Tafelbildern). Umgelegt auf einen Film stören Standbild, Zeitlupenaufnahme
oder Überblendung auch unsere gewohnte Wahrnehmung, bringen
ihren Ursprung durcheinander, ihre Natur und ihre Bestimmung. (Hugues
Decointet)
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