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In Wabbit Twouble treffen zwei Momente aus den Arbeiten von zwei
verschiedenen Künstlern zusammen.
Einerseits das Motiv der roten Hasen von Frenz Rigling,
und andererseits eine einfache Stützkonstruktion aus Angelruten von Martin
Walde.
Jeder agiert mit seinem Moment und durch die Flexibilität
der narrativen und konstruktiven Elemente entsteht in einer raumgreifenden
Slapstickaktion - Wabbit Twouble.
Wie schon in der Ausstellung Garden of early delights,
2001, kommt in Wabbit Twouble eine Ambiguität zu Tage: da
ist einmal Frenzi Riglings
lustvoll-sinnlicher Zugang zur jeweiligen Thematik, welcher eine
Antwort auf eine dringliche momentane Situation sucht.
Waren es in Garden of early delights Unmengen
von ausgemusterten Socken der eigenen Familie, die mit Erde und
Blumensamen vollgestopft
wurden, um sie so noch ein letztes Mal zu beleben, so sind die
Protagonisten in Wabbit Twouble rote Hasen, die einerseits in ihren
Posen
an androgyne menschliche Wesen oder an Kreuzigungsvariationen erinnern,
aber einer Vanitas-Darstellung gleich, Verzweiflung und
Hilflosigkeit durchspüren lassen. |