Ausstellungsliste nach Galerien
 Ausstellungsliste nach Künstlern

BERNADETTE MÜLLER

  GALERIE PLANK WIEN
 

 

 


BERNADETTE MÜLLER

1967 geboren in Hohenems, Vlbg.
1993-1997 Universität für angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse Tasquil, Oberhuber, Moosmann
Diplomarbeit an der Lehrkanzel für Kultur und Geistesgeschichte, Dr. Wagner
Leistungsstipendium Universität für angewandte Kunst in Wien/ BmuK
1997-1999 Doktoratsstudium der Kunstwissenschaft/Philosophie Universität Wien, Institut für Philosophie, Dr. Kurt Lüthi, Leistungsstipendium Universität Wien/ BmuK
lebt und arbeitet in Wien und Vorarlberg

AUSSTELLUNGEN:

1995 Heiligenkreuzerhof, Wien, Klassengemeinschaftsausstellung
1996 Pecs, Ungarn, Kulturzentrum, Gemeinschaftsausstellung
Schloß Hofen, Lochau, Vlbg.
2000 Künstlerhaus Bregenz, Mitgliederausstellung 2000
2001 Künstlerhaus Bregenz, Neue Mitglieder
Messebeteiligung "art bodensee"
Messebeteiligung "kunst wien"
"favorite items", Galerie Plank

"Alle Erkenntnis ist philosophisch, sofern sie wirklich Erkenntnis ist, und ist als solche mit zahllosen Fäden an das Ganze gebunden. Keine Wirklichkeit läßt sich als Ganzes in Wissen auflösen."

Karl JaspersIn meinen Arbeiten geht es um eine grundsätzliche Aussage meiner Beziehung zur Natur, darum, Leben und Tod als ein Ganzes begreifbar zu machen, als eine Einheit, die letztlich unser Selbstverständnis als Mensch prägt. Hierbei geht es um eine bedachte Dokumentation einer intensiven Wirklichkeits- und Lebenserfahrung.

Zu meinen "Naturserien": Natur: als Ausdruck nonverbaler Kommunikation, als Sensibilisierung der menschlichen Wahrnehmung.

Natur und Landschaft als Bedeutungsträger: Die Natur als ein Empfindungs- und Wahrnehmungsraum.

Landschaft und Garten: Der Mensch, der sich wieder als sinnlich- wahrnehmendes Wesen entdeckt, werden Landschaften und Garten immer mehr zum Sinnbild aktueller Bedürfnisse, Hoffnungen und Sehnsüchte, und es steigt das Verlangen empfindsamer Gestaltung des Ortes.

Der Umgang mit Natur bietet Möglichkeit, ein Gespür von Ort, Blick und Sicht herzustellen. Die Wahrnehmung der inneren Welt, um eine Wirklichkeit, die vielschichtiger ist, als es der Verstand erfassen kann, denn intuitives Denken löst die Ratio nicht ab, sondern erweitert sie um eine sensitive, spirituelle Dimension. Somit ist meine Malerei eine Form der Daseinserkundung und Daseinsbekundung.

(Bernadette Müller im Gespräch mit Kurt Lüthi)