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Galerie Lang Wien

Ausstellung 23.02. - 22.03.2002

 

Leitung: Manfred M. Lang Staff: Brigitte Benesch, Walter Lustig


Ausstellung KünstlerInnen Messen Archiv Meisterzeichnung

Karl Mostböck - Körpererfahrung

Beispiele aus der Ausstellung (Klicken Sie auf das jeweilige Bild, um eine vergrößerte Ansicht, die Informationen zum Werk und den Preis aufzurufen)

"Nr. 1" Feder und Aquarell / Büttenpapier, 1959
"Nr. 2" Feder und Aquarell / Büttenpapier, 1960
verkauft
"Nr. 10" Feder und Aquarell / Büttenpapier, 1983
"Nr. 14" Feder und Tinte laviert / Büttenpapier, 1984
"Nr. 15" Feder, Tinte und Aquarell / Schreibpapier, 1984
"Nr. 17" Feder, Tinte und Aquarell / beschriftetes altes Büttenpapier, 1984
verkauft

"Nr. 29" Feder, Tinte und Aquarell / beschriftetes altes Schreibpapier, 1985
reserviert

"Nr. 30" Feder und Aquarell, beschriftetes / altes Schreibpapier, 1985 (Bildlage vom Künstler geändert)
"Nr. 31" Feder, Tusche, Aquarell und Farbkreiden / Schreibpapier, 1985
"Nr. 32" Feder, Aquarell und Farbkreiden / beschriftetes altes Schreibpapier, 1985
verkauft
"Nr. 33" Farbkreiden und Aquarell / Schreibpapier, 1985
verkauft
"Nr. 34" Feder, Tinte und Farbkreide / kariertes Schreibpapier, 1986
verkauft
"Nr. 35" Feder, Tinte laviert / grundiertes Schreibpapier, 1986 "Nr. 39" Farbkreiden und Aquarell / altes Schreibpapier, 1986
verkauft
"Nr. 41" Farbkreiden und Aquarell / altes Schreibpapier, 1986
verkauft
"Nr. 48" Pinsel und Aquarell / beschriftetes altes Schreibpapier, 1986
     
"Nr. 53" Feder, Tinte laviert und Farbkreiden / Büttenpapier, 1988
verkauft
     

 

Mostböcks Interesse am Menschen galt nicht der Anatomie des Körpers, sondern dem Träger und Bezugspunkt von Sinnlichkeit, Gefühlen, Sexualität und Erotik. In vielen Arbeiten sucht der Künstler die Begegnung zum Menschen. Mostböck überrascht hierin mit der Direktheit in der künstlerischen Benennung von Stellungen, Posen und Haltungen, die er in der Intimität des Augenblickes jedoch wiederum subtil auffängt. Der Künstler schildert damit sehr nuanciert die Ganzheitlichkeit menschlichen Seins, zu dem auch zutiefst empfundene Lust gehört.

Angesichts eines bisherigen Werks aus sieben Jahrzehnten wurde Karl Mostböck in der oberösterreichischen Kunst jedoch nicht nur zu einem wichtigen Vertreter der informellen Kunst der fünfziger und sechziger Jahre. Gerade über seine Auseinandersetzung mit dem Menschen gelang es ihm auch in den achtziger Jahren, Traditionen des Informel mit der Wiederkehr einer unbekümmerten fabulierenden Malerei der "Figuration libre" zu verbinden. Ohne neoexpressionistische Züge nachzuvollziehen, wurden diese über Jahrzehnte betriebene Körpererfahrung und ihre Umsetzung zu wesentlichen Faktoren einer von Subjektivismus bestimmten Kunst.

Martin Hochleitner (zitiert aus dem Katalog "Karl Mostböck - Körpererfahrung", 2001)

Karl Mostböck geboren 1921 in Grein/Donau, lebt und arbeitet in Steyr. Seit den frühen 60er Jahren diverse Einzelausstellungen, u. a. in …sterreich, Deutschland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, der Schweiz und den USA.

Wenn Sie Fragen zur Ausstellung haben bzw. sich für eine der Arbeiten interessieren, mailen Sie mir einfach.

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