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Im Rahmen des Monats der Fotografie 2006 zeigen wir Fotoserien, Portfolios, Foto- und Spiegelmontagen aus dem Frühwerk des österreichischen Künstlers Marc Adrian. Adrian war in den 60er Jahren Mitbegründer der Gruppen „zero“ und „nouvelle tendence“ und zählt zu den wichtigsten internationalen Vertretern des strukturellen Films.
Die beiden Serien „dreaming doll“ 1963 und „magic doll“1964 waren als storyboards zu geplanten Filmen konzipiert, die jedoch nie realisiert wurden, da Adrian die Fotos und deren Zusammenstellung als eigenständiges Kunstwerk empfand. In Form von Leporellos gestaltet werden erotische Sequenzen aufgerollt, Auflösungspunkte seiner ersten Ehe sowie Frauenimaginationen gezeigt, die seine Wünsche und Ängste verkörpern, aber auch männliche Weiblichkeitskonstruktionen hinterfragen und persiflieren. Adrian verbindet mehrere fotografische Techniken miteinander: Überblendung, Doppelbelichtung, Spiegelmontage und Fotomontage.
Ein Teil der seriellen Fotomontagen ist in Zusammenarbeit mit Kurt Kren entstanden. Die Mappe „Schnell Schauen“ etwa ist dem Voyeurismus und Exhibitionismus gewidmet. Die Frage „Was ist Schauen?“ inspirierte zur Suche nach prägenden Primärszenen – wie der Einblick durch das Schlüsselloch - die in Bild- und Schriftmontagen zum Ausdruck gebracht werden sollen.
Marc Adrian führt eine Auswahl seiner Filme in 2 Themenblöcken
jeweils an unten angeführten Donnerstagen und Samstagen, vor.
Dauer der Filme insgesamt ungefähr eine Stunde. Im Anschluss
Diskussions- und Fragerunde.
Do., 23. November 18 Uhr
Sa., 2. Dezember 16 Uhr
Filmblock 1
1963
1962-64
1964
1963
1964
1977 |
RANDOM
ORANGE
GO
TEXT I
TEXT II
UAREI |
Do., 7. Dezember, 18 Uhr
Sa., 16. Dezember 16 Uhr
Filmblock 2
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