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Ernesto Tatafiore, Maler, Objektkünstler und praktizierender
Psychoanalytiker, beschäftigt sich in den späten
60er Jahren vor allem mit konzeptuellen Objekten. Im Laufe
der achtziger Jahre gewinnt die Verwendung von kulturgeschichtlichen
Materialien, Metaphern und Symbolen eine immer größere
Bedeutung, sodaß das kulturelle Gedächtnis
zum Hauptmotiv wird.
Tatafiore verwendet Elemente aus der Geschichte und der Mythologie
und verbindet sie mit ethischen Fragestellungen, wie der Frage
nach Freiheit und Determination, sowie dem Konflikt von Macht
und Moral. Am häufigsten tritt das Thema der französischen
Revolution und dabei besonders die Figur des Maximilian Robespierre
auf.
Die GALERIE ERNST HILGER zeigt Radierungen zu verschiedenen
Zyklen wie u.a. Rivoluzione, Robespierre
oder Mozart.
KURZBIOGRAFIE
1943 in Neapel geboren
Lebt und arbeitet in Neapel
Zahlreiche Ausstellungen in international angesehenen Galerien
und Museen (u.a. Biennale Venedig 1990)
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