KünstlerInnen
Dragos
Alexandrescu (RO), Narda Alvarado (BO), Heath Bunting (GB),
Sonja Gangl (AT), Mona Hatoum (GB), IRWIN (SI), Šejla
Kamerić
(BA), Amar Kanwar (IN), Gülsün Karamustafa (TR),
Guillermo
Kuitca (AR), Yaron Leshem (IL), Ján Mančuška
(SK), Ralo
Mayer (AT), MW Democratic Movement (Monika Marklinger / Johan Waerndt)
(SE), Walter Niedermayr / Marina Ballo Charmet (IT), Tanja Ostojić
(RS), Eva Schlegel (AT), Ilya Trushevsky (RU), Alexander Vaindorf (UA),
Eva Würdinger (AT), Donovan Wylie (Nordirland, GB), Artur
Żmijewski (PL)
Das Ausstellungsprojekt befasst sich mit dem Thema „Grenze“ unter verschiedenen Aspekten und künstlerischen Zugängen. Als Titel und gleichsam als Motto dient ihm ein Satz der Künstlerin Šejla
Kamerić, dessen zwiespältige Rhetorik die realen Verhältnisse anspricht und zugleich auch den Wunsch, diese zu überwinden.
In There is no border... beschäftigen sich 24 KünstlerInnen mit Systemen von äußeren und inneren Räumen, die sowohl von konkreten und materiellen als auch von imaginären und mentalen Grenzen bestimmt werden. Allen diesen Systemen ist gemeinsam, dass sie auf soziale und territoriale Strukturen verweisen, in denen es (im weitesten Sinn) um macht-spezifische Situationen geht. Die „Grenze“ artikuliert sich in sehr diversen, vielfach fiktiven Formen von Überschreitungen und Bewegungen, von Zwischenräumen, Kreuzungen oder Verflüssigungen. So kann sie sich als kartografische Trennlinie, als reale Mauer oder Zaun − z.B. eines Gefängnisses − manifestieren, ebenso aber auch in einem Überwachungssystem oder in der Bürokratie von Visumserteilungen einer Botschaft. In ihren verschiedenen Ausformungen wird die „Grenze“ zu einem zentralen Thema gesellschaftlicher Prozesse, dem die KünstlerInnen mit Aktivismus, mit dramatischer Regie, mit fotografischer Registratur, mit Ironie oder filmischer Fiktion begegnen.