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Die Ausstellung ist aufgebaut auf zwei
Werkgruppen, die eine starke Spannung erzeugen und farblich
wie formal scheinbare Gegensätze sind.
Der eine Teil der Ausstellung besteht aus Bildern
und Objekten, die an die Krone im Kaiserpark anschliessen,
die ich 1998 bis 99 im Frühjahr erarbeitete und die dann
von Juni bis September 1999 in diesem Park stand.
Die Krone war der intensive Triumpf des Lichtes und der lichten
Sphäre des GEistigen und ist völlig unvergleichlich
mit der Kunst der letzten Jahrzehnte.
In jüngster Zeit höre ich verschiedenerorts ähnliche
Töne, die vorher undenkbar waren und freu mich über
die Ausstrahlung die mein Werk, die Krone besitzt.
Der andere Teil der Ausstellung ist jener Werkzyklus
den ich über eine neue Ordnung der Welt nenne.
Erstens: Wir leben entweder eine Mythische Ordnung
oder
Zweitens: Eine Praktische Ordnung. (Wobei selbstverständlich
das Praktische ja auch ein Mythos ist.)
Was wir aber brauchen ist eine Visionäre
Ordnung. Nur dann schadet das Historische,
Mythische nicht nur nichts, sondern ist Vorrausstezung
für das Eintreten in ein grösseres geistiges und
zeitliches Volumen.
Rudolf Leitner-Gründberg, den 24.
April 2001 in Bubendorf
Rudolf Leitner-Gründberg, geb. 1955 am
Gründberg, lebt und arbeitet seit 1987 in Bubendorf.
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