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Re:Place

Tomás Džadon, Petra Feriancová, Barbora Klímová, Ján Vasilko

 
 Siemens_artLab
 05.10. - 03.11.2007

Vernissage: am Donnerstag, den 04.10.2007 um 18:30 Uhr


Der doppeldeutige Titel der Ausstellung Re:Place bezieht sich einerseits auf die Bedeutung von austauschen, auswechseln und ersetzen, anderseits (insbesondere in der geschriebenen Form) auf Bezugnehmen. Es geht um die Idee einer idealen Stadt oder eines idealen Ortes. Das Konzept der Ausstellung umfasst zwei Städte, die langsam zusammenwachsen: die „Twincities" Bratislava und Wien. Im Siemens_artLab werden diese drei KünstlerInnen, die in Bratislava aktiv sind, vorgestellt und in weiterer Folge wird die Bastart Gallery eine Ausstellung mit Positionen aus Österreich präsentieren.

Der Künstler Tomás Džadon setzt sich auf humorvolle Weise mit der Thematik von Tradition auseinander. Er stellt sich die Frage, ob und wie wir in der heutigen Zeit Traditionen an die nächste Generation weitergeben. So zeigt er beispielsweise ein Objekt mit einer Öffnung, aus welcher Speckgeruch strömt, der an Großmutters selbst gemachten Speck erinnern soll.

Von dem Maler Ján Vasilko werden fünf Bilder zu sehen sein. Seine Werke erinnern mit ihren geometrischen Formen oft an Plakatkunst und an eine gewisse Tradition im Sinne des Russischen Konstruktivismus. Er lässt ein deutliches Interesse für Apparate, Maschinen und Werkzeuge erkennen.

Barbora Klímová zeigt das Video Replaced. Es besteht aus fünf Kapiteln über Performances von fünf verschieden Künstlern, die in den 70er bzw. 80er Jahren stattgefunden haben. Barbora Klímová macht Interaktionen im öffentlichen Raum und die damit zusammenhängenden sozialen Strukturen unserer Gesellschaft zum Thema.

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Tomáš Džadon, (SK) wurde 1981 geboren. Er ist ein Finalist des Essl Awards 2007. In Nationalgalerie für zeitgenössische und moderne Kunst in Bratislava läuft momentan seine Ausstellung "Form follows Risk...", kuratiert von J. Ševèík, (Tranzit.cz). Džadoò zeigte unter anderem auch Arbeiten bei Process Symposium, River Town Prague, kuratiert von Mark Divo (2006).

Jan Vasilko (SK) wurde 1979 geboren und ist ein Gewinner des Oskar Èepan Preises 2005, welcher den prestigeträchtigsten Preis für junge slowakische Künstler darstellt. Er zeigte eine Einzelausstellung im Palais Palffy (Nationalgalerie, Bratislava) und nahm an verschiedenen Gruppenausstellungen wie „Young artists from East Europe" in der City Gallery Prague und „Contemporary Slovak Painting at Wannieck Gallery" in Brünn (2007) teil.

Barbora Klímová (geboren 1977 in Tschechien) ist eine Gewinnerin des Jan Chalupecky Preises für ihre Videoinstallation „Replace", welche auch in der Ausstellung „Re:Place" im Siemens_artLab gezeigt wird. Im Jahr 2005 hatte sie eine Einzelausstellung in der Moravian Gallery Brno. Im Brno House of Arts stellte sie 2006 aus.

Petra Feriancová (Slowakei) wurde 1977 geboren und studierte in Rom. Sie wird von der Prager Galerie Jiri Svestka und der Römer Galerie Valentina Moncada vertreten. Sie gründete die Bastart Gallery im Jahr 2006..