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Mit dem Maler Robert Hammerstiel und dem Bildhauer Andreas Urteil
präsentiert die Galerie Altnöder zwei Künstler, die
im gleichen Jahr, 1933, geboren wurden und deren Biografien verblüffend
parallele Entwicklungen aufweisen.
Robert Hammerstiel thematisiert in seinen Bildern symbolhafte Beziehungen.
Er malt Menschengruppen, die in erstarrter Kommunikation verharren.
Gesichtslose, schemenhaft monumentale Gestalten in oft beklemmenden
Raumsituationen. Nach einem Amerika-aufenthalt im Jahre 1988 ändert
sich das Kolorit entscheidend: Von nun an arbeitet Robert Hammerstiel
mit einer leuchtend signalhaften Farbpalette. Er reduziert seine
Bildinhalte radikal auf klare Formen, Farben und Form gewinnen so
an autonomer suggestiver Kraft. "Vor allem geht es mir aber
um die Würde des Menschen und des Menschseins, um Form und
Haltung, Haltung in Form, Statik und Bewegung".
Andreas Urteils Oeuvre ist vergleichsweise schmal, zumal er Ende
der 50er-Jahre viele seiner nach traditionellen Maßstäben
geschaffenen Arbeiten zerstörte. In seinen Figuren aus Bronze
ist der Wille spürbar, die statische, geschlossene Form zu
sprengen und zu dynamisieren. Seine "imaginären"
Figurationen und "Knorpelfiguren" unterscheiden sich vor
allem durch das Moment von raumgreifender Bewegtheit und expressivem
Ausdruck von den Arbeiten seiner Zeitgenossen.
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