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Seit Jahren stellt die GALERIE ACADEMIA immer hochkarätigere
Ausstellungen zu Themen der Malerei und Graphik zusammen, die mit
den begehrtesten Namen der klassischen Moderne glänzen, Künstler
der jüngeren Generation aber nicht ausschließen.
"Obwohl die GALERIE ACADEMIA erfolgreich den Schritt zum Internationalen
Kunstmarkt gemacht hat, will sie bewußt das galeristische,
zeitgenössische Moment nicht eliminieren" - dieses rückblickende
Urteil eines der großen deutschen Kunstmagazine aus Anlaß
unserer Ausstellung "XX. Centuries Sculptures", der in
München erscheinenden WELTKUNST - zitieren wir hier verständlicherweise
nicht ungern, weil es unsere Intentionen ziemlich exakt beschreibt:
In der Tat ist uns gerade diese Verschränkung wichtig: die
Konfrontation arrivierter mit vielleicht noch zu entdeckender Qualität,
das Interesse am bis dahin Vernachlässigten, vielleicht auch
Unterdrückten, dem originären Einzelgänger; die Gewalttäter
der Kunst aufzuspüren, aber auch die ganz Leisen: anzuleiten
zum - wie es Tapiès formuliert hat "sehen lernen - ein
Spiel".
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